Sound/Track

Zum Film ist ein gleichnamiger Soundtrack auf CD und Vinyl bei Interstellar Records erschienen und ebendort erhältlich.

Eigens für den Film haben Andreas Kurz auf den Film zugeschnittene Sounds im Homerecording Studio, Martin Neureiter von der Hohtraxlecker Sprungschanzenmusi, die Ischler Seitlpfeifer sowie die Gosinger Geignmusi einerseits sowie Florian Sedmak andererseits im Studio Treehouse in Bad Ischl 2010 Traditionals sowie für den Film geschriebene Stücke (Sedmak) aufgenommen.

Die LP/CD-Tracks
Andreas Kurz: Clouds
Gosinger Geignmusi: Lambå
Florian Sedmak: Not und Elend
Andreas Kurz: Blowing, Blisters and Bad Ischl
Florian Sedmak: Obertraun
Martin Neureiter: Owa Dirndl, mi muaßt liabm
Andreas Kurz: Narziss am Traunsee
Ischler Seitlpfeifer: Lambacher Jodler
Florian Sedmak: Kriegerehrung
Gosinger Geignmusi: Schattseitn
Andreas Kurz: Teer und Feder
Andreas Kurz: Piraten Senden
Martin Neureiter: Interpretationen

Andreas Kurz
Andreas Kurz wurde 1978 geboren und lebt und arbeitet in Linz und Wien. Er beschäftigt sich interdisziplinär mit politischen und ästhetischen Fragestellungen rund um den urbanen Raum. An der Schnittstelle von Bildender Kunst und Musik arbeitet er an der Konzeption und Umsetzung von Kompositionen, Soundperformances, Audioinstallationen, Theater- und Filmmusik. Seit September 2010 setzt er sich im Rahmen seines Dissertationsvorhabens mit der Relevanz von Licht und Klang für die Konstitution räumlicher Ordnung auseinander. Als Musiker tritt Kurz unter dem Namen Washer auf, veröffentlichte bisher 5 Studioalben und kollaborierte mit Kollegen wie Karin Fisslthaler, Bernd Oppl und Tina Frank.

Martin Neureiter
ist der Kopf der Hohtraxlecker Sprungschanzenmusi und einer der besten Akkordeonisten im Salzkammergut. Als Schüler des Toifl Fritz (Goiserer Viergesang, Simon Geigenmusi) beherrscht der Ischler ein riesiges Repertoire an Landlern, Schleunigern, Polkas und Walzern, denen er jede Klangfarbe und Dynamik zu verleihen weiß. Neureiter, im Brotberuf Malermeister, ist ein weltoffener Traditionalist, der in seinem Spiel wie kaum jemand anderer das tiefmelancholische Wesen der im und aus dem Salzkammergut überlieferten Musik hinter der oft nur scheinbar unbeschwert-fröhlichen Oberfläche freilegt. Mit der Sprungschanzenmusi, einem untypisch-typischen Geigenquartett (2 Violinen, Kontrabass, Akkordeon) war er mehrfach mit Hubert von Goisern auf Tour.

Gosinger Geigenmusi
kommt aus dem Innersten des inneren Salzkammergutes, nämlich aus der Gosau. Das klassisch besetzte Quartett ist im allerbesten Sinne traditionell und hält eisern an der alten Praxis fest, kaum konzertant auf der Bühne zu spielen, sondern mitten unter den Leuten zu musizieren – im Wirtshaus, bei Hochzeiten, Taufen und Todesfällen. Wie eine Pick-up-Company ist die Gosinger Geignmusi mehr Kollektiv als Ensemble und verfügt über zwei erste GeigerInnen, deren eine zuvor bei der Sprungschanzenmusi in Bad Ischl mit von der Partie war. Es spielt, wer gerade Zeit hat. Die Gosinger zeichnen sich durch ein geschmeidiges Spiel und besonders durch das schöne Zusammenspiel der Geigen aus.